Über Eru

Ich bin Eru und Bondagetrainer.de ist meine Idee, mein Baby und mein Herzensprojekt. Ich baue und entwickle die Website, schreibe die Texte, bearbeitet alle Bilder, schneide die Videos, spreche die Audios und plane neuen Content für dich.

Ich will, dass du alles von dieser Lernplattform bekommst, was du dir erhoffst und wirklich den besten Support auf deinem Weg zur*m Fessler*in erhältst, der überhaupt nur möglich ist. Ich arbeite dafür täglich daran, deine Fragen zu beantworten und den Kurs immer noch ein Stückchen besser und schöner zu machen.

Aber kurz zu mir: Ich bin 1989 am Rande Berlins geboren, habe ursprünglich mal meinen Bachelor in Geisteswissenschaften an der Humboldt- Universität zu Berlin und der Freien Universität gemacht und dabei schnell gemerkt, dass ich keine Liebe für Schreibtische habe. Unten habe ich dir meinen Werdegang mit dem Seil einmal veranschaulicht.

 

Ich bin seit 2012 als Personal Trainerin für Rope-Bondage selbstständig und unterrichte Fesselpaare in meinem Trainigsraum in Berlin-Moabit. Ich bin außerdem Mastercoach (nach DVNLP), Hypnose-Trainerin (spezialisiert auf BDSM-Hypnose) und Trancetrainerin.

 

Was ich anbiete:

  • Bondage-/Shibari - /Kinbaku- & BDSM Trainings (vom Schlafzimmer bis zur Bühne)
  • Beratung für Film, Fernsehen und Medien bei dem Thema Bondage/Shibari/Kinbaku/BDSM
  • Coachings für Paare und Einzelpersonen zu Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung auf dem Feld von BDSM und Fesselkunst, aber auch für persönliche Themen

www.Berlinropes.de

Meine Vision

Mein Ziel ist es, dass du mithilfe meines Onlinekurses

das Fesseltraining frei nach deinen Wünschen und Zielen gestalten

kannst und eine verlässliche Quelle für alle Fesselungen

sicher zur Hand hast.

 


 

Als ich fesseln gelernt habe, gab es erst einmal kaum gute Quellen. Mittlerweile gibt es unzählige Bondageinhalte im Netz, aber dabei auch ein großes Chaos. Wenn jeder eine Kamera halten kann, kann auch jeder irgendeinen Knoten zeigen oder technisch falsch konstruierte Fesselungen demonstrieren. Oft fehlen die wirklich wichtigen Infos, ein strukturiertes Aufbautraining oder die richtigen Alternativen und vertrauenswürdigen Quellen.

Ich möchte dir mit Bondagetrainer.de genau den Onlinekurs zur Hand geben, den ich damals so gerne gehabt hätte und mir heute noch immer für alle wünsche!

 

Mein Team

Alleine kann ich gar nichts: Ohne meine wundervollen Bondagemodelle mit ihrer unendlichen Geduld und Liebe zum Seil und Merlin, der so gut wie alle Videos und Bilder auf dieser Seite gemacht hat, wäre Bondagetrainer.de nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön an euch!

Demnächst wird es auch ein paar männliche Modelle geben, versprochen!

  • Jörg Merlin Noack

    Jörg Merlin Noack

    Merlin ist Fotograph und Webdesigner. Er ist verantwortlich für die Videoaufnahmen und die Bilder sowie Retter bei technischen Problemen.

  • Maria

    Maria

    Maria ist in Berlin aufgewachsen und liebt besonders die engen Seile. Sie ist Spezialistin für harte und anspruchsvolle Fesselungen.

  • Janey

    Janey

    Janey ist die jüngste von uns allen und in Berlin aufgewachsen. Neben ihrer Tätigkeit als Bondagemodell arbeitet sie als Maskenbildnerin für Fotographie, Film- und Fernsehen.

  • Das Sommerle

    Das Sommerle

    Das Sommerle arbeitet als Foto- und Bondagemodell und ist selbst für die schrägsten Ideen mit dem Seil noch zu haben.

Eine kleine Bondage Biographie

Die Anfänge: Als Bondagemodell

Im Alter von 20 Jahren wurde ich von einem Freund zum Bondageworkshop eingeladen und blieb da irgendwie hängen ;-). Als Bondagemodell habe ich dann bei Fesseltrieb Berlin angefangen und wurde u.a. zur Demonstration für Gruppenworkshops jede Woche gefesselt. Das aktive Fesseln hat mich damals noch überhaupt gar nicht interessiert - ich hab eigentlich nie zugehört und hatte viel mehr Spaß daran, in den Seilen zu fliegen. Der Fesselstil und die Techniken damals waren übrigens noch lange nicht so weit entwickelt wie heute und wir haben zum Teil echt halsbrecherische Fesselungen unternommen. Zum Glück haben wir viel daraus gelernt! Es war eine ganz wundervolle Zeit, die ich niemals missen möchte.

[Bilder: Hartung 2010/11]

Wechsel zur anderen Seilseite

Irgendwie kam ich dann darauf, das Fesseln doch mal aktiv auszuprobieren. Zu meiner Überraschung wusste ich dann doch ziemlich genau, wie man einen guten Takate Kote fesselt oder eine Yoko Zuri macht - obwohl ich bei den unzähligen Stunden als Bondagemodell alles anderen getan habe, als zuzuhören. Ich entdeckte meine Freude am Fesseln und begonn als Co-Trainerin regelmäßig Gruppenworkshops für Anfänger*innen im Studio in Berlin Neukölln zu geben. Ich wusste vielleicht nicht in jedem Fall, was ich da so tat (das wusste damals eigentlich niemand aus der Fesselszene) und aus heutiger Sicht waren meine Fesselungen zum Teil katastrophal konstruiert - aber mit dabei war immer ganz viel Leidenschaft und das große Glück, meine Modelle immer sicher wieder zu Boden gebracht zu haben.

 [Modell: Anni, Bilder: Jörg Merlin Noack, 2012]

  

2011: Bondage Hometraining

In meinen Gruppentrainings wurde ich dann immer öfter gefragt, ob ich nicht auch meine Schüler*innen bei sich zuhause unterrichten würde. Und das war die Geburtsstunde des Personal Trainings. Ich war damals die erste, die das so in Deutschland angeboten hatte - Frauen gab es damals auch nur ganz wenige in der Szene (das hat sich zum Glück geändert).

Ich startete "Bondage Hometraining" und besuchte unzählige Fesselpaare innerhalb Berlins in deren eigenen vier Wänden. Ich stand auf Legobausteinen,  orientierte mich mit einem Stadtplan zum Falten (gab noch kein Google Maps auf dem Handy) und verlief mich in entlegenden Stadtteilen oder blieb im Anschluss noch ein wenig auf einen Sekt zum Pläuschchen.

Hier ein Bild der "Trainingsgruppe Friedrichshain", die wöchentlich im Wohnzimmer eines Fesslers zusammen kam und von mir die neuesten Entwicklungen in der Fesselwelt vermittelt bekam.

 Modell: Paula. Bild: N.

2012: Berlin Ropes

2012 gründete ich dann Berlin Ropes und beendete die Zeit, in der ich zu meinen Fesselpaaren nach Hause fuhr - zu groß wurde leider nach ein paar unschönen Erfahrungen mein Sicherheitsrisiko und zu lang dauerten die Anfahrtswege. Zudem kann ich einfach keine Straßenkarten lesen (noch immer war Google Maps auf dem Handy eine echt teure Angelegenheit). Stattdessen gab es die Trainings zunächst im Fesselraum in Neukölln bei YourRope und dann später in Berlin-Moabit, im eigenen Studio mit Hängepunkt und Seilauswahl. Seitdem konnte ich Hauptberuflich gut von meinen Trainings leben und baute mir einen festen Schüler*innenstamm auf, die regelmäßig zum Training kamen und mir zum Teil bis heute treu geblieben sind.

Von einem meiner Schüler, der als Grafiker arbeitete, bekam ich dann den Bondagebären zur Gründung als Logo geschenkt. Er ist seither mein geliebtes Krafttier und Schutzpatron von Berlin Ropes und Bondagetrainer.

 [Bild von Unbekannt, 2013 auf der Venus-Messe Berlin]

Performances

Zusammen mit meinen Bondagemodellen machten wir so einige Performances, u.a. mehrmals bei der Venus-Messe Berlin,der BoundCon in München, vielen Privatpartys und Firmenveranstaltungen, Nachtclubs und Vorführungen. Heute mache ich nur noch sehr selten Performances, da ich meinen Schwerpunkt beim Fesseln nicht bei der Show setzen möchte(obgleich das ein traditionelles Element im Shibari ist). Vielleicht bin ich auch nicht "Rampensau" genug - es interessiert mich heute einfach weniger und ich ziehe mehr Freude für mich aus intensiven Momenten ohne Zuschauer und Zeitlimit.

[Modelle: Paula, Mimi the Cat. Bilder: N., Cologne Photoart, N.]